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1

Montag, 26. Juli 2010, 16:27

Hartnäckiger Belag

Hallo!

Ich hab gerade wieder mal meinen Schwimmteich geschrubbt, aber irgendwie ist das Zeug schon hartnäckig. So sieht es "nach" dem Schrubben aus. Das Wasser selbst ist übrigens glasklar, super-perfekt!
Sind das "Braunalgen"? Die kommen schon nach drei Tagen wieder.


Besonders abgedreht: Im Filterbecken, welches bei mir völlig getrennt vom Schwimmbecken ist, habe ich seit Wochen eine perfekt saubere Folie. Nur im Schwimmbecken könnte ich zwei mal die Woche schrubben. Kann das jemand logisch erklären? Eigentlich müsste doch eher im Filterbecken das Zeug sitzen, oder?
Gruß,
Thorsten

limited

unregistriert

2

Dienstag, 27. Juli 2010, 09:45

Belege wegbekommen

Hallo,



solche Blege hatten wir früher auch, ein Limnologe sagte mir das dies Reinigungsbiologie ist, die sich auf die Folie setzt. Wegbekommen tut man diese nur dauerhaft wenn die Phosphate unter einen Wert von 0,004 mg/ltr. gedrückt werden, sonst können diese immer wieder kommen und das in kürzester Zeit.



Ich habe einen professionelen Phosphatabsorber in die Anlagentechnik intregiert, schau mal unter www.naturpool-shop.com dort bekommt man diese Geräte.



Wirkt echte Wunder.



Gruß

Ralf Glenk

Administrator

Beiträge: 55

Wohnort: Vlotho

Beruf: selbstständig

3

Mittwoch, 28. Juli 2010, 08:53

Belag

Hallo Thorsten,
Beläge auf der Folie können vielfälltige Ursachen haben. Es können Bakterien, Blaualgen (auch Bakterien) Algen oder auch Niederschläge von Mineralien (Ausfällungen) sein, etwa durch eine plötzliche PH-Wert Änderung. Diese Beläge können je nach Eigenfärbung mehr oder weniger auffallen. Lässt man die Beläge in Ruhe (nicht schrubben) kann es sein, dass sie genauso verschwinden wie sie gekommen sind. Ist dies nicht der Fall, kann eine Phosphatbelastung eine der Ursachen sein. Und hier komme ich zu dem Beitrag von Limited. Ein Limnologe der behauptet, die Beläge wären die "Reinigungsbiologie" , hätte vielleicht doch besser etwas anders studiert. Ein Bakterienrasen, auf den die Beschreibung zutreffen würde, ist zwar etwas glibberig, aber kaum sichtbar.
Ich rate immer zur Vorsicht, wenn Wunder versprochen werden. Bei den angebotenen Phosphatfiltern handelt es sich um Schwimmbadfilter, die mit einem Adsobermaterial gefüllt sind. Üblich ist ein Eisenhydroxid. Wir haben dieses Material als "Phosgran" im Programm. Wir hätten es uns ebenfalls einfach machen und das Material in einen Schwimmbadfilter füllen können. Das ist aber sehr problematisch und deshalb haben wir einen eigenen Filter (Uniguard) entworfen. Hier die Begründung:
1. Wenn der Phosphatadsorber mit der üblichen Förderleistung eines Filterkreislaufs durchströmt wird, geht die Leistung gegen Null. Ein Adsorber sollte immer nur sehr langsam durchflossen werden. Was am Besten im Bypassbetrieb oder mit einer eigenen kleinen Pumpe funktioniert.
2. Das Eisenhydroxid bildet ein Filterbett, dass stark "verbackt". Man braucht eine sehr starke Pumpe um das Filterbett für eine Reinigung aufzureissen und rückzuspülen. Das widerspricht aber dem Trend zu sparsamen Pumpen mit niedriger Leistung.
3. Eisenhydroxid selber hält vielleicht 5-10 Jahre, aber nicht die Wirkung. Diese Aussage (im Shop) ist falsch. Die Anbindung erfolgt über die positive Ladung der Eisenmoleküle, aber je mehr "Belegplätze" vergeben sind, desto mehr nimmt die Wirkung ab. Da Schmutzpartikel ebenfalls negativ geladen sind, nehmen auch sie Belegplätze ein, (nicht nur das Phosphat). Mit einem Trick kann man Eisenhydroxid aber teilweise regenerieren. Dazu ist es günstig, wenn man es leicht entnehmen kann. Aus diesem Gund haben wir die Füllung unseres Filters in Filtersäcke gepackt. Bei Schwimmbadfiltern ist dies wegen der inneren Verrohrung meist nicht möglich.

Bevor man sich an die Phosphatreduktion macht, sollte man sich zunächst durch eine Messung über den Phosphatgehalt informieren. Wir haben auch ein weiteres Phosphatmittel (Algophos) als Konzentrat im Programm. Es ist relativ stark und wirkt sehr schnell. Deshalb sollte man in der Anwendung behutsam vorgehen.
Wenn man Phosphat ganz auf 0 drückt, ist Schluss mit der Biologie. Das sagt einem sonst nur keiner.

Ihr könnt im Shop www.schwimmteichbedarf.de mal gucken was wir anbieten. Vermutlich nächste Woche kommen noch kleine Phosphor Handmessgeräte mit Digitalanzeige dazu. Geordert sind sie schon.

Gruß
Ralf Glenk

limited

unregistriert

4

Donnerstag, 29. Juli 2010, 09:09

Antwort

Hallo zusammen,



die Antwort von Ralf erstaunt mich ein wenig, wir spülen den Phosphatfilter regelmäßig zurück, dadurch wird das Material regelmäßig aufgewühlt und gesäubert. Der Filter wird langsam durchströmt, daher stimmt es nicht das eine Reuduktion nicht funktioniert, außerdem hat das Material eine maximale Durchflußgeschwindigkeit von bis zu 15m/h.



Ich hab edas Gefühl das hiuer das eigene Produkt auf den Tron gehoben werden soll, andere arbeiten auch mit diesen Filtern und das wohl sehr erfolgreich, ich habe gesehen das die Fa. Swimming-Teich mittlerweile auch einen solchen Filter im Programm hat und diese Gruppe gehört zu den führenden Schwimteichbauern Europas. Man kann sicherlich nicht jede Aussage verallgemeinern, bei uns war die Situation klar und eindeutig, es lag am Phosphat, der Limnologe der uns dies gesagt hat ist meines Wissens der führende Wissenschaftler Europas auf dem Gebiet für Schwimmteiche, also keine Lachnummer oder sonstiges. Dieser Limnologe wird von sämtlichen führenden Herstellern gebucht, warum man seine Kompetenz hier so runter putzt kann ich nicht nachvollziehen.



Möglicherweise ist dieses Forum auch nicht der richtige Platz um sich über solche Dinge, Kompetenzen oder ähnliches auszutauschen, ich denke das dieses Forum genutzt werden sollte, um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, dies war meine Absicht. Bei uns jedenfalls hat der Phosphatabsorber perfekkt funktioniert und funktioniert seit Jahren TOP. Klares Wasser 365 Tage, keine nennenwerten Algen und Belege, alles wie weggeblasen.



Ich hoffe das ich trotz allem weiterhelfen konnte, inwieweit der Filter von Ralf das geiche bewirkt weiß ich nicht, ausprobieren.





Gruß

Ralf Glenk

Administrator

Beiträge: 55

Wohnort: Vlotho

Beruf: selbstständig

5

Donnerstag, 29. Juli 2010, 15:11

Phosphatfilter

Hallo zusammen,

ich weiß wie heikel es ist, wenn ich mich als Forumsbetreiber und Händler an einer Diskussion beteilige, bei der es um Produkte geht. Ich versuche den Eindruck von Eigenwerbung zu vermeiden, indem ich sachliche Argumente aufzähle. Es stört mich allerdings, wenn Beschreibungen wie "wirkt echte Wunder" in Verbindung mit einem Shophinweis aus dem Schutz der Anonymität gegeben werden. Da drängt sich mir die Vermutung auf, dass sich jemand als Privatmann ausgibt, aber in Wirklichkeit andere Interessen verfolgt. Du , limited, kannst diesen Eindruck aber gerne entkräften.
Vielleicht kannst du mal konkrete Angaben zu deiner Filtergröße und der eingesetzten Pumpe machen. Der maximale Volumenstrom lässt sich ja berechnen. Die maximale Durchflussgeschwindigkeit von 15m/h sagt für sich gesehen noch nicht viel. An diesem Wert sollte man sich auch nicht orientieren. Das ist wie bei einer Pumpe, bei der die Förderleistung bis zur maximalen Förderhöhe abnimmt, am höchsten Punkt aber bei Null Litern liegt.
Zu dem besagten Limnologen. Wenn es eine führende Koryphäe ist, fällt dir vielleicht auch der Name wieder ein. Ich möchte niemanden runterputzen, aber es würde mich wundern, wenn so jemand bei Wandbelägen undifferenziert von "Reinigungsbiologie" spricht. Mein Kollege Peter Latzel ist ebenfalls Limnologe, deshalb ist mir deren Fachsprache halbwegs vertraut. Alles verstehe ich natürlich auch nicht.
Nochmal zurück zum ursprünglichen Beitrag. Auf dem Foto sind die Flecken in der Nähe der Dielen. Vielleicht blutet auch das Bankirai-Holz aus. Nur so als weitere Idee.

Gruß
Ralf Glenk

its me

unregistriert

6

Freitag, 30. Juli 2010, 19:31

beläge

das über jahre ausblutende bangkiraiholz macht solch hässliche streifen .

und ein eisenoxidfilter ist ja nun nichts neues oder gar eine erfindung von naturwerweisswas . wichtig ist wird er , wenn das füllwasser stark phosphatbelastet ist , sonst kann ein gutes system ohne auskommen .

und 700 euro ist ganz schön viel geld .

j.

7

Samstag, 31. Juli 2010, 09:04

Nein, kein Ausbluten

Hallo liebe Leute,

nein, die Terrasse blutet nicht aus.
Der Belag ist an allen Poolwänden über die volle Höhe und am Poolboden, die Terrasse wäre nur auf zwei Seiten. Also alles was mit dem Poolwasser in Berührung kommt, hat nach 1-2 Tagen einen ersten grünen Flaum und der wird dann braun. Dieser braune, leicht schleimige Belag geht kaum runter. Natürlich ist es speziell an der Überlaufkante, weil Algen fließendes Wasser lieben. Aber es ist ja, wie schon erwähnt, auch an allen Wänden und am Boden.
Da ich regelmäßig den Pool schrubbe, halte ich das gut zurück.
Aber schaut Euch mal die Stange von der Leiter auf diesem Bild an:

Und jetzt werfen wir einen Blick in den Pflanzenfilter (separates Becken), der NIE geschrubbt wird:

Im Filter also keinerlei Belag, noch nie gewesen! Naja gut, da sind auch Schnecken, die sämtliche Algen auffuttern.

Aber das mit dem Poolbecken macht mich wahnsinnig.
Ich habe den Wassertest von Velda (7 oder 8 Tests) und auch noch so Quicktest-Stäbchen von Oase. Ich sehe nichts besonders auffälliges.
Vielleicht sollte ich mal einen professionellen Wassertest machen lassen, aber wo?
Gruß,
Thorsten

Klaus S.

unregistriert

8

Mittwoch, 4. August 2010, 10:12

Blaualgen und andere Schleimalgen

Hallo Thorsten,

auf dem nachfolgen den Link ( http://www.koi-teich.de.tl/Algenbek.ae.mpfung.htm ), findest du auf der Seite ganz unten einen Tipp zur dauerhaften Beseitigung deines Problems.

Grüße Klaus

limited

unregistriert

9

Mittwoch, 4. August 2010, 14:25

Kupfer hat im Schwimmteichn nun wirklich nichts zu sucheh

Hallo Klaus,

wie ich sehe favorisierst du eine Kupferzugabe, Kupfer bekämpft die Symptome nicht die Ursache. Mit Kupfer wird die Alge vergiftet gleichzeitig lagert sich Kupfer in Filtersystemen an uund führt zu toxikologischen Reaktionen der Mikrorganismen, Effekt langfristig negativ, kurzfristig toll!

Ob das der Weg ist?

700,- € viel Geld? Ja stimmt, ich hatte aber keine Lust mehr stämdig Boden und Wände zu schrubben, bei uns hat es letztendlich am Phosphatgehalt im Pool selbst gelegen, natürlich auch bedingt durch hohe Phosphatgehalte im Nachspeisewassser, aber auch da habe ich mir mittlerweile zusätzlich eine Umkehrosmoseanlage eingebaut, dadurch reduziere ich den Phosphatgehlat im Nachspeisewasser von Spitze 2,4 mg/ltr. 0,07 mg/ltr, den Rest muß dann der Biofilter und der Phosphatfilter schaffen, seitdem null Probleme mehr.

Gruß Charly

Sven

unregistriert

10

Mittwoch, 4. August 2010, 17:32

Hallo limited,

hast Du irgendwo ein paar Bilder von einem Teich und der Anlage eingestellt? Das würde mich mal interessieren. Ich habe auch bräunliche Beläge an der Folie, welche schwer zu entfernen sind. Mir fällt es irgendwie schwer zu glauben, dass allein ein geringer Phosphatwert die Beläge verschwinden lässt.

MfG

Sven

11

Freitag, 6. August 2010, 11:00

weniger Phosphat = keine Beläge mehr?

Hallo limited,

hast Du irgendwo ein paar Bilder von einem Teich und der Anlage eingestellt? Das würde mich mal interessieren. Ich habe auch bräunliche Beläge an der Folie, welche schwer zu entfernen sind. Mir fällt es irgendwie schwer zu glauben, dass allein ein geringer Phosphatwert die Beläge verschwinden lässt.

MfG

Sven

Hallo!

Man könnte natürlich einfach mal einen Versuch machen, "Phosphat Minus" einzugeben. Verschwinden die Beläge, weiß man das es am Phosphat liegt. Ich überlege auch schon, diesen Weg mal zu testen. So ein Phosphat Adsorber käme nur dann in Frage, wenn es überhaupt am Phosphat liegt. Aber man braucht auch den Platz für so ein Ding und egal wo ich ihn bei mir hin stellen könnte, versaut er mir die Optik. Ganz zu schweigen davon, daß er ja langsam durchflossen werden muss, d.h. ich brauche wieder einen zusätzlichen Abzweig, zusätzliche Pumpe, etc. Ich komme aber nicht an jeder Stelle an diese Verbindungen heran.
Gruß,
Thorsten

Klaus S.

unregistriert

12

Samstag, 7. August 2010, 04:30

Hallo Limited,

ich sagte nichts von Kupfer.

Ich sagte ganz unten auf der Seite, da geht es nämlich um Ultraschall !

MFG Klaus

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