Hallo,
@ Hbert, ich bin eigentlich voll und ganz Deiner Meinung, aber wir hatten im letzten Sommer eine Invasion von Gelbrandkäfer, das zeigt, daß es kein Biotop ist. Das war ein Ungleichgewicht. Nicht nur mein 9 jähriger Sohn, auch mein 5 jähriger Sohn und sämtliche Kinder, die hier zu Besuch waren, wurden gebissen. Hinter mir waren sich richtig her, weil sie meinten, ich sei in ihr Revier eingedrungen. Besuchskinder und die Mütter dazu mieden uns schon und warnten die Kinder in die Nähe des Wassers zu gehen.
Mein Garten ist auch ein Biotop, nur mag ich dort auch keine Wespen, bei einer solchen Epidemie, wie wir es mit den Gelbrandkäfern hatten, würde jeder normale Mensch die Feuerwehr das Nest entfernen lassen. Aus Liebe zur Natur lassen sich sicher nur Masochisten stechen, oder?
Nun hat sich offenbar ein Feind eingestellt, jedenfalls sind jetzt keine Gelbrandkäfer da, nur Rotbauch-Unken, Kröten, Frösche, jede Menge Molch und Rückenschwimmer.
Ich bat eigentlich um Hilfe und dachte, andere hätten das Problem auch schon gehabt. Schade, daß man dann in diesem Ton angemeckert wird, nur weil man sich um seine Kinder sorgt.
Ein freundlicher Ton wäre passender gewesen, Du hättest in meiner Situation Deinen Schwimmteich auch nicht klaglos den Gelbrandkäfern überlassen - schwimmen war jedenfalls nicht mehr möglich, ohne mehrere Bisse in wenigen Minuten! Aber für Dich wäre das sicher lächerlich gewesen, oder?
Ich finde, bevor man in dieser Weise andere Menschen angreift und beleidigt, sollte man erst einmal verstehen, wie die Natur funktioniert!
@Sylvia, oben habe ich den Ernst der Lage beschrieben, mit den Kindern war nicht mehr zu reden, das baden war für letztes Jahr gestorben - aber der Sommer war eh nur noch nass und kalt. Hoffentlich wird es dieses Jahr besser, wir freuen uns jedenfalls bei jedem Sonnenstrahl über das Leben, das im Teich zu sehen ist, die Rotbauch-Unken und die Molche sind so neugierig, daß man sie auf die Hand nehmen kann.
Liebe Grüße,
Angela